Im Gespräch mit Kunst und Literatur
Die großen barocken Treppenhäuser zur Empore und die Empore selbst bieten sich für wechselnde Kunstausstellungen an. Ein leerer Seitenaltar lädt überdies Künstler und Künstlerinnen ein, sich mit religiösen Fragen auseinanderzusetzen. Auch die umstrittenen Beichtstühle, die die Kirche als Jesuitenkirche kennzeichnen, könnten kreativ genutzt werden, als Hör-Orte etwa, in denen biblische Texte zu Gehör gebracht werden, wie z.B. das Markusevangelium, die Prophetischen Schriften oder die Paulusbriefe. Die Namen-Jesu Kirche könnte darüber hinaus auch ein Forum für geistliche Theaterspiele, Tanz und Dichterlesungen bieten.


