Als Raum der Begegnung von Jung und Alt
Der Hauptaltar zeigt die Heilige Familie: Maria und Josef und das Jesuskind. Es ist eine ungewöhnliche Darstellung. Sie zeigt Jesus als Kleinkind, als etwa dreijährigen Jungen. Es ist das Bild der jungen Familie. Den Eltern sind die Fragen ins Gesicht geschrieben. Die Namen-Jesu Kirche soll jungen Familien Raum bieten für ihre Fragen und Zweifel, für ihre Entdeckerlust und ihre Sehnsucht. Die Namen-Jesu Kirche bietet sich aufgrund ihrer reichen Ausmalung und dem wunderschönen Innenraum z.B. für märchenhafte Kinderkirchenführungen an. Eine Märchenerzählerin der Bonner Gemeinde hat bereits ihr Interesse signalisiert, Kinder auf diesem Weg spielerisch an Kirche heranzuführen. Regelmäßig könnten darüber hinaus spezielle Kindergottesdienste stattfinden, die auf Kindergartenkinder und Grundschüler zugeschnitten sind. Des Weiteren sind Veranstaltungen mit paralleler Kinderbetreuung am späten Vormittag geplant, die sich mit den Fragen beschäftigen, mit denen Eltern sich immer wieder konfrontiert sehen: Wie bete ich mit meinen Kindern? Wie antworte ich als Mutter/Vater auf Fragen meines Kindes zu Tod und Leben, Gott und Welt? Wie kann ich in meiner Familie Rituale einführen und pflegen?
Die alte Sakristei und der Innenhof rechts neben der Kirche bieten sich dazu an, hier ein Begegnungscafé entstehen zu lassen, in dem sich Jung und Alt zusammenfinden und das als sozialpädagogisches Projekt für Jugendliche, die den „Anschluss verpasst“ haben betrieben werden könnte. Auch das wäre dann Gastfreundschaft und gelebte Diakonie, die auf die Zeichen der Zeit sensibel reagiert.


